Kaiser-
und Königsurkunden der Staufer (1138-1268).
[Hrsg.: Walter Koch / Christian
Friedl ]
Digitale Urkundenbilder aus dem Marburger
Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden - DIGUB 4
Die Staufer beherrschten für weit über 100 Jahre nicht
nur die politischen Geschicke in Deutschland, sondern beeinflußten
vor allem unter den beiden berühmtesten Kaisern aus dieser
Dynastie, Friedrich I. und dessen Enkel Friedrich II. auch nachhaltig
die Geschichte Italiens. Durch die Heirat Heinrichs VI. mit der
normannischen Königstochter Konstanze übernahmen die Staufer
zusätzlich das normannische Königreich Sizilien und zählten
damit zu den mächtigsten Herrschern des westlichen Abendlandes.
Insgesamt präsentiert dieser DIGUB-Band 35 Kaiser- und Königsurkunden
der Staufer, von Konrad III. bis zu Konradin, der als letzter Staufer
1268 in Neapel hingerichtet wurde. Die Urkunden bieten einen breitgefächerten
Einblick in die Entwicklung von Layout und Repräsentationswillen
durch die verschriftlichten Rechtsakte des 12. und 13. Jahrhunderts.
Höhepunkte wie die erste Erwähnung Münchens im berühmten
Streit des Freisinger Bischofs Otto mit dem Welfenherzog Heinrich
dem Löwen von 1158 oder die sogenannte Würzburger Herzogsurkunde
von 1168 sind ebenso vertreten wie einfache Mandate, die andeuten, wie effektiv die staufische Verwaltung arbeiten konnte.
Sehen Sie auch: Italienische
Ausgabe von DIGUB 4: Diplomi imperiali e reali degli Svevi (1138-1268)
Unser Beitrag zum
Stauferjahr —
Ausstellung «Die Staufer und Italien», Mannheim 19.9.2010
- 20.2.2011
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