Die ältesten Urkunden aus dem Stadtarchiv Worms (1074-1255).
[Hrsg.: Irmgard Fees / Francesco Roberg]
Digitale Urkundenbilder aus dem Marburger
Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden - DIGUB 1
Wiedergaben sämtlicher im Original überlieferter Urkunden des Stadtarchivs Worms aus der Zeit bis 1255 in chronologischer Folge: Unter den Abbildungen sind 19 Königs- oder Kaiserurkunden von sieben Herrschern des 11. bis 13. Jahrhunderts zu finden, zudem eine Fälschung einer Kaiserurkunde (Nr. 4), eine Papsturkunde (Nr. 6), eine Urkunde eines päpstlichen Legaten (Nr. 29), vier Bischofsurkunden (Nr. 13, 15, 22, 23), eine Urkunde des Wormser Domkapitels (Nr. 14) sowie solche, deren Aussteller Wormser Stifte oder Bürger der Städte Worms und Speyer (Nr. 8, 17, 21) sind. Der Reichtum der Wormser Überlieferung zeigt sich besonders anhand der Siegel, unter denen Herrschersiegel in Wachs oder Gold (Nr. 5, 16) zu finden sind, aber auch Bischofssiegel (Nr. 13, 22) sowie Stadt- und Stiftssiegel (Nr. 21). Neben den Siegeln selbst lassen sich etwa auch deren unterschiedliche Anbringungsarten studieren.
Zur mit diesem Band begonnenen Reihe
DIGUB:
In der jüngeren Vergangenheit haben sich die Möglichkeiten
zur Bearbeitung und Reproduktion hochwertiger Vorlagen durch die
Einführung der digitalen Technik erheblich erweitert; trotzdem
mangelt es bislang an qualitativ hochstehenden, gleichzeitig aber
erschwinglichen Abbildungen mittelalterlicher Urkunden. Die neue
Reihe soll hier Abhilfe schaffen. Die in Europa einzigartigen Bestände
des Marburger Lichtbildarchivs bieten die ideale Basis für ein solches
Projekt. Das Archiv erfaßt mit Aufnahmen von rund 16.000 Urkunden
(in ca. 43.000 Negativen) den größten Teil der originalen urkundlichen
Überlieferung für Empfänger auf dem Boden des mittelalterlichen
deutschen Reiches bis zum Jahr 1250. Die Aufnahmen wurden von Beginn
der Sammlungen im Jahre 1927 an bis heute durch erfahrene Photographen
mit speziellen photographischen Verfahren und unter höchstem Qualitätsanspruch
angefertigt. Dazu gehören etwa die Verwendung großformatiger Kameras,
die mit hochauflösenden Objektiven adäquate Wiedergaben bei möglichst
schonender Behandlung der Originale gestatten, separate Siegelaufnahmen
unter spezieller Ausleuchtung sowie Fluoreszenzaufnahmen, die verblaßte
oder beschädigte Schrift der Vorlagen sichtbar machen können. In
der Qualität sind die aus dem Marburger Bestand stammenden, hier
vorgelegten Aufnahmen den traditionsreichen Abbildungswerken wie
den „Kaiserurkunden in Abbildungen“ und vergleichbaren großen Tafelwerken
daher mindestens ebenbürtig, in Preis und Verfügbarkeit jedoch
überlegen.
REZENSIONEN
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